Rohkost als Entgiftungsmethode

Die Rohkost. Wahrscheinlich gibt es keine Ernährungsform, bei der so viele Mysterien kursieren, wie bei der Rohkost. Sie soll der Helfer bei allen Beschwerden sein, ob Hautausschläge oder sogar Unfruchtbarkeit. Gleichzeitig soll sie uns noch mit einem Mehr an Nährstoffen versorgen. Außerdem ist sie reich an Enzymen, welche unserem Körper gut tun und bei der Verdauung helfen. Dadurch, dass man bei der Rohkost keine Lebensmittel erhitzt und alles roh und frisch verzehrt, stellt sich der Körper um und lässt alle alten Ablagerungen los. Sie wird als die ideale Ernährung zum Entgiften hochgelobt. Es scheint also fast so, als wenn jeder 150 Jahre alt werden könnte, wenn der Herd einfach ausbleibt. Die Frage ist natürlich, was ist dran an diesen Behauptungen? Können wir damit wirklich unerwünschte Ablagerungen und Körpergifte aus unserem Körper entfernen und unsere Verdauung durch externe Enzyme aufs nächste Level heben?

Was ist Rohkost überhaupt?
Rohkost ist im Prinzip alles Essbare, das nicht über eine gewisse Temperatur erhitzt wurde. Welche Temperaturgrenze das genau ist, darüber ist man sich uneinig. Einige Webseiten nennen eine Temperatur von 40°C als Maximalgrenze(1), andere eine Temperatur von 42°C (2) und wiederum andere sprechen von 118°F oder 48°C als Obergrenze.(3)(4) Des Weiteren sollten die Nahrungsmittel so naturbelassen sein wie möglich. Das bedeutet, keine Pasteurisation, Raffination oder anderweitig weiterverarbeitet. Beispiele: raffinierter Zucker, H-Milch und gekochter Tee sind keine Rohkost, bei unter 42°C getrocknete Trockenfrüchte, Rohmilch und Kaltauszug aus Kräutern hingegen schon.

Die Definition von Rohkost Ernährung der Gießener Rohkoststudie zufolge ist: “…[eine Kostform] die weitgehend oder ausschließlich unerhitzte pflanzliche (teilweise auch tierische) Lebensmittel enthält“.(5)

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In der Tat gibt es keine Studien welche diese Theorie untermauern. Im Gegenteil sieht es eher so aus, dass Mineralien aus dem Körper dabei helfen können, den Körper mit Mineralien wie Magnesium oder Calcium zu versorgen. (18)(19)(20) Es sei außerdem auch zu erwähnen, dass auch, wenn Mineralien gebunden in Salzform vorliegen, diese dort in einer Ionenform vorliegen, deswegen nennt man sie auch oft Ionenbindung.

Zudem wurde in dieser Studie untersucht, ob der Mineralstoffgehalt im Wasser (in welchem die Mineralien “anorganisch” vorliegen) toxische Auswirkungen auf den Körper hat. Das Ergebnis war, dass die Auswirkungen in den meisten Fällen zu vernachlässigen sind. (20)

In der Tat sieht es eher so aus, dass nicht die Erhitzung an sich das Problem ist, sondern das Wegschütten des Mediums in dem gekocht/frittiert wurde. Denn durch das Kochen/Frittieren gehen die Mineralien welche wasser- bzw. fettlöslich sind aus dem Gemüse ins Kochwasser und Fett über. Da dieses am Ende des Kochens im Großteil der Fälle weggeschüttet wird, gehen damit auch die Mineralien verloren.(21)(22)

Obst und Gemüse gibt es in Hülle und Fülle.

  • Vitamine werden zerstört

    In der Tat sind manche Vitamine weniger hitzebeständig als andere. Vor allem Vitamin C, B-Vitamine, Pantothensäure, Folsäure und die Vitamine A, D und E sind anfällig für den Zerfall bei Hitze.

    Quelle: (24)


    Quelle: (23)

    Jedoch ist dies auch immer abhängig davon, welche Quelle man betrachtet. Nimmt man eine andere Tabelle als Grundlage, so hat Hitze lediglich Auswirkungen auf Pantothensäure, Vitamin C Folsäure und Thiamin. Und auf die beiden letzten auch  nur bei hoher Temperatur.

    Quelle: (25)

    Bei welcher Temperatur der Verfall genau beginnt, ist schwer zu bestimmen, da Hitze nicht der einzige Grund für die Abnahme von Vitaminen ist. Schauen wir uns Quelle (23) an, dann sehen wir, dass der meiste Verfall bei einer Temperatur ab 80°C beginnt. Bei Quelle (25) hingegen wird lediglich von einer hohen Temperatur oder von einer Temperatur über 100°C berichtet.

    Es stimmt also, manche Vitamine werden durch Erhitzung zerstört, wenn allerdings auch nicht sicher ist, welche genau und bei welcher Temperatur.

  •  Fette werden gehärtet
    Als Fetthärtung bezeichnet man ein Verfahren, bei welchem Öle verfestigt werden. Dies wird gemacht, um dem Endprodukt bessere Eigenschaften zu geben, wie z. B. einen höheren Schmelzpunkt (dadurch bleibt es bei höherer Temperatur fest, siehe Margarine), eine bessere Lagerfähigkeit und einen erhöhten Rauchpunkt. Die Härtung wird mithilfe einer Hydrierung durchgeführt, bei welcher Wasserstoff an ungesättigten Doppelbindungen der Fettsäuren angelagert werden. Dazu werden auch Katalysatoren benötigt. Das Ziel ist also, ungesättigte Fettsäuren in gesättigte Fettsäuren zu härten.(26)

Lebensmittel mit hohem Fettanteil und Omega-3-Fettsäuren

    1. ungesättigte Fette
      1. einfach ungesättigte FetteEs gibt bei den ungesättigten Fetten zuerst einmal die einfach ungesättigten Fettsäuren. Diese besitzen eine Doppelbindung zwischen zwei Kohlenstoffatomen. Solche Fettsäuren sind viel in Oliven, Avocado und Raps enthalten. Solche Fette werden gerne für die Herstellung von gehärteten Fetten benutzt, da nur eine Doppelbindung hydriert werden muss. (27)
      2. mehrfach ungesättigte FetteBei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren liegen in den Molekülen mehrere Doppelbindungen vor. Zu den ungesättigten Fettsäuren gehören z. B. Omega 3 und Omega 6. Sie sind in großen Mengen in z. B. Fisch, Leinsamen und Chia Samen vorhanden. (28)Bei einer Hydrierung reagieren Pflanzenöle mit Wasserstoffgas bei ca. 60°C. Nickel wirkt dabei als Katalysator eingesetzt, um die Reaktion zu beschleunigen. (29) Es kann also davon ausgegangen werden, dass Fette nicht ausversehen beim Kochen Zuhause gehärtet werden.
    2. Trans-Fette
      Trans-Fettsäuren sind Isomere einer Fettsäure. Isomere sind Moleküle welche dieselbe chemische Summenformel haben, allerdings in ihrer räumlichen Molekülstruktur anders verknüpft sind. Es gibt cis- und trans-Fettsäuren. Bei cis-Fettsäuren liegen die Wasserstoffatome der Doppelbindung auf der gleichen Seite des Moleküls. Bei einer trans-Fettsäure ist ein Wasserstoffmolekül der Doppelbindung auf der anderen Seite gelegen.(31)

cis-trans-Isomerie von Fettsäuren

Transfettsäuren kommen in seltenen Fällen in der Natur vor, z. B. im Pansen von Wiederkäuern. “Deshalb enthalten Milchfette sowie das Depotfett von Wiederkäuern nennenswerte Mengen an trans-Fettsäuren; hierzu gehört beispielweise die trans-Vaccensäure.”(32)
In der Lebensmittelverarbeitung fallen trans-Fette als Nebenprodukt der Fetthärtungen an. Durch die zusätzliche Energie der Hydrierung ist die Aktivierungsenergie erreicht, welches das cis-Isomer in ein trans-Isomer verwandelt. Man findet sie häufig in verarbeiteter Nahrung, denn hier haben sie die gewünschte Effekte: Trans-Fette machen Chips knusprig, lange haltbar und sie sind billig. (33)

Viele Organisation sprechen sich für eine Vermeidung von trans-Fetten aus, so hat Thailand ein Verbot für den Import oder die Herstellung von trans-Fetten ab dem 6.1.19 erteilt. (34) Der Grund, warum trans-Fette als bedenklich gelten ist, weil sie unter anderem in Verbindung mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und koronaren Herzerkrankungen stehen. (35)(36)

Studien deuten darauf hin, dass ein normales Kochen oder Frittieren Zuhause nicht zu einer ausschlaggebenden Formierung von trans-Fetten führt.(37) Desweiteren wurde festgestellt, dass auch bei mehrmaligem Erhitzen von Frittierfett über 170°C die Bildung der trans-Fette so gering war, dass sie nicht der Kennzeichnungspflicht in Amerika unterliegt. (2 g Transfett pro 100 g Öl müssen nicht deklariert werden.)

Es kann also davon ausgegangen werden, dass wenn man Essen Zuhause kocht, man keine negativen Effekte bezüglich Fetthärtung oder trans-Fettbildung zu befürchten hat.

  • gesättigte Fette
    Gesättigte Fettsäuren sind Fettsäuren, welche bereits keine Doppelbindungen mehr in ihrer Molekülstruktur besitzen. Aus diesem Grund können diese Fettsäuren auch nicht mehr gehärtet werden. Beispiele von Lebensmitteln mit hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren sind Kokosnuss, Milchprodukte und Fleisch. Auch verarbeitete Produkte haben oft einen hohen Anteil an gesättigten Fetten. (30)

Dies wird damit begründet, dass durch die Erhitzung der Nahrung über eine gewisse Temperaturschwelle hinaus, die in der Nahrung innewohnenden Enzyme zerstört (denaturiert) werden. Dadurch stehen sie dem Körper nicht mehr als Helfer bei der Verdauung des Lebensmittels zur Verfügung. Inwiefern dies die Verdauung unseres Körpers beeinflusst, dazu später mehr.

Quelle: Edmund Semler, Rohkost, Historische, therapeutische und theoretische Aspekte einer alternativen Ernährungsform

Wenn man sich diese Definition durchliest, stellt man fest, dass die Rohkost an sich keine Lebensmittel ausgrenzt. Man kann im Prinzip alles essen (ausgenommen die Lebensmittel, welche vor dem Erhitzen ungenießbar oder giftig sind), mit der einzigen Prämisse, dass es nicht über die Temperaturgrenze erhitzt wird. Zwar gestalten der Großteil der Rohköstler ihre Rohkost pflanzlich, doch auch eine Rohkosternährung mit Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten ist möglich. Wie die Gießener Rohkoststudie dahingehend bereits definiert hat, muss die Rohkosternährung auch nicht zu 100% Rohkost bestehen. Es gibt zum Beispiel Formen wie “Raw till 4” – roh bis 4 Uhr – bei denen nur ca. 60-70% des täglichen Essens Rohkost ist und der Rest aus Kochkost besteht.

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Die Geschichte der Rohkost

Wir haben schon seit Anbeginn der Menschheit Nahrung unerhitzt zu uns genommen haben. Bevor das Feuermachen entdeckt wurde, mussten die Vorfahren des Menschen schließlich auch irgendwie überlebt haben.(6)

In jüngerer Zeit war wohl der Arzt Max Bircher-Benner (*1867 – †1939) (auch bekannt durch das Bircher Müsli) einer der ersten populären Befürworter einer Rohkost Ernährung. Dieser entdeckte die Rohkosternährungs für sich und behandelte damit ebenso seine Patienten.(7)

Bircher Müsli mit Äpfeln, Nüssen und Beeren

Kurz darauf folgte der Ehretismus von Arnold Ehret (*1866 – †1922 ). Seine Theorie war es, dass der Körper eine “Sauerstoff-Maschine” ist und diese für den Grundbetrieb nur Sauerstoff benötigt. Ein guter Begleiter des Sauerstoffs war Ehret zufolge möglichst reiner Fruchtzucker aus Obst. Seine Ernährungsempfehlungen ließen außerdem Nüsse und Gemüsesorten, welche keine Stärke enthalten, zu. (8)

Walter Sommer (*1887 – †1985 ) war jemand, der als besonders konsequente Persönlichkeit in der Rohkostbewegung dieser Zeit zu erwähnen ist. Sommer entwickelte mit 30 Jahren ein Interesse für den Ernährungssektor und war ab diesem Moment nicht mehr zu sättigen. Seiner Meinung nach geht die in roher Nahrung gebundene Sonnenkraft durch Erhitzen verloren und organisch gebundene Mineralien werden ausgefällt. (Darauf gehen wir später noch ein). Sommer’s Motto war: “Schafft euch einen Garten an und ihr werdet frei!” Bis heute ist er eine Inspiration für viele Menschen in der Rohkostbewegung. (9)

Eine weitere Prominente Vertreterin ist Ann Wigmore (*1909 – †1994). Sie war eine Rohkostbefürwörterin und Gründerin des Hippocrates Health Institutes, welches bis heute eine Einrichtung ist, in der versucht wird, vorwiegend Heilung durch rohe, energiereiche Lebensmittel zu erzielen.

Die Behauptungen, welche Vertreter der Rohkosternährung machen bezüglich der eigenen Heilung sind vielfältig. Es kann von der Verringerung von Insulin für Diabetiker die Rede sein, über die Hinfälligkeit von Impfungen bis hin zur Heilung von AIDS. (10) Viele dieser Wirkungen sollen zurückzuführen sein auf eine Entgiftung des Körpers und eine Herstellung der Säure-Basen-Balance.

Dem Mythos der Basischen Ernährung sind wir übrigens in diesem Artikel auf die Spur gegangen:

Das Eiweß-Knäuel vom Ovalbumin

Was passiert beim Erhitzen von Nahrung eigentlich?

  • Eiweißdenaturierung
    Was ist Eiweißdenaturierung?
    Als Denaturierung bezeichnet man eine strukturelle Veränderung von Biomolekülen wie z. B. Proteine, wodurch oft die Primäre Funktion der Moleküle verloren geht. Sie wird oft durch Hitze oder Säure eingeleitet. Dazu sollte man wissen, dass alle Enzyme gleichzeitig Proteine sind. Warum ist das wichtig zu wissen? Als Grund für die Temperaturgrenze bei einer Rohkosternährung wird oft die Denaturierung von Enzymen genannt, wodurch diese unbrauchbar würden. Doch was passiert bei einer Denaturierung überhaupt? (11)
    Im Grunde kann man sich das wie folgt vorstellen. Proteine haben normalerweise eine räumliche Struktur welche einem Knäuel ähnelt. Für unseren Körper ist es unmöglich, an die einzelnen Aminosäuren, die Bausteine des Eiweißes, heranzukommen, während das Protein in dieser Struktur vorliegt. Deswegen haben wir in unserem Magen Säure, welche die eintreffenden Proteine denaturiert und es unseren körpereigenen Enzymen ermöglicht, das Protein in die einzelnen Aminosäuren zu zerlegen. (12)
    Der gleiche Prozess der Denaturierung kann durch Wärme hervorgerufen werden.Aber was sind Enzyme überhaupt und wieso werden die einen durch Hitze und Säure unbrauchbar, die anderen jedoch funktionieren hervorragend in unserem Magen und helfen unserem Körper Proteine zu zerlegen?

Das Schlüssen-Schloss-Prinzip der EnzymeWas sind Enzyme?

Enzyme sind Proteinstrukturen, welche die Funktion von Bio-Katalysatoren erfüllen. Aufgrund ihrer spezifischen dreidimensionalen Struktur setzen sie die Aktivierungsenergie bei abertausenden biochemischen Reaktion herab, so dass diese Reaktionen im Organismus überhaupt bei Körpertemperatur ablaufen können.Wird also durch Erhitzung diese dreidimensionale Struktur verändert, verlieren die Enzyme ihre spezielle Eigenschaft und die jeweilige Stoffwechselreaktion kann nicht mehr ablaufen.
Es gibt sowohl körpereigene Enzyme als auch solche, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Nachfolgend eine Liste verschiedener Enzyme, welche mit der Nahrung aufgenommen werden können und in welchem Lebensmittel sie häufig zu finden sind.

  • Bromelin (Ananas)
  • Papain (Papaya)
  • Amylasen (Mango, Honig, Banane, Sauerkraut, Kimchi, Miso)
  • Diastase (Honig)
  • Invertase (Honig)
  • Protease (Honig, Kefir, Sauerkraut, Kimchi, Miso)
  • Glucosidase (Banane)
  • Lipase (Avocado, Kefir, Sauerkraut, Kimchi, Miso)
  • Polyphenoloxidase (Avocado)
  • Lactase (Kefir, Miso)
  • Actinidain (Kiwi)
  • Zingibain (Ingwer)

Quelle: https://www.healthline.com/nutrition/natural-digestive-enzymes (16.10.18)

Die Aussage, dass gewisse Enzyme bei einer gewissen Temperatur denaturiert werden und somit unwirksam werden, stimmt also.(13) Die optimale Temperatur, bei der die meisten Enzyme in unserem Körper am besten arbeiten ist ca. 37°C, also unsere Standard Körpertemperatur. Während ein Großteil der Proteine und Enzyme über 40°C heraus denaturieren (14), gibt es dennoch Proteine, wie sie oft in Bakterien vorkommen, welche auch bei höheren Temperaturen hitzebeständig sind. Es konnte außerdem in einer Studie gezeigt werden, dass manche Enzyme auch bei 65°C noch reagieren.(15) Zudem kommt hinzu, dass die meisten Enzyme sowieso denaturieren, wenn sie auf die saure Umgebung in unserem Magen treffen.(16)

  • Die Bioverfügbarkeit von Mineralien wird verringert

    Oft wird davon geredet, dass es anorganische Mineralien gibt, welche für den Körper weniger gut aufnehmbar sind, als organische gebundene. Damit ist gemeint, dass sich organischen Mineralien als Ionen in einer Chelatbindung befinden. Dies ermögliche dem Körper die in Ionenform vorliegenden Mineralien besser zu verwerten, da Mineralien im Körper auch in Ionenform vorliegen. Würde man nämlich anorganische Mineralien, wie sie in gebundener Salzform z. B. in Wasser vorliegen, dem Körper zuführen, so könne dies sogar toxisch sein. Soweit die Theorie.(17)

Mehr Informationen zum Chlorophyll in diesen Artikeln:

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  • Unser Immunsystem verändert sich und passt sich an

Diese Theorie stammt von Guy-Claude Burger, dem Erfinder der Instinctoernährung. Dieser folgend, sollten wir eine Rohkosternährungsform zu uns nehmen, welche auf naturbelassenen Lebensmitteln basiert an welcher unser Körper genetisch angepasst ist. Dazu gehören Obst, Gemüse, Nüsse und Fleisch, Fisch und Eier. Alles ungewürzt und die Lebensmittel als Monomahlzeit, also jeweils einzeln verzehrt.(38) Es gibt also keine Rohkostsuppe oder Rohkostpizza. Er sagt, wenn man dieser Ernährungsform folgt, wird die Toleranz gegenüber gekochtem Essen, welche wir aufgebaut haben, wieder abgebaut.

    1. Intoleranz  → Toleranz
      Zuerst einmal müssen wir verstehen, wie denn diese Immuntoleranz überhaupt zustande kommt, bevor wir besprechen, wie sie abgebaut wird.
      Unser Körper kann Toleranz gegenüber Stoffen aufbauen, damit keine Immunreaktion ausgelöst wird, sobald sie in unseren Körper gelangen. Nach Burger sind wir genetisch nicht an gekochte Nahrung angepasst. Das bedeutet, dass wir von Geburt an eine Intoleranz gegen diese erhitzen Stoffe haben, da wir allerdings von frühem Kindesalter an gekochte Nahrung bekommen, baut unser Körper eine Toleranz dagegen auf, um uns zu schützen. Die anfängliche Toleranz als Kleinkind gegenüber erhitzter Nahrung äußert sich ihm zufolge dann in Kinderkrankheiten, Verdauungsleukozytose, Ablagerungen usw. (39)
    2. Toleranz → Intoleranz
      Realisieren wir dann im Laufe des Lebens, dass wir nicht für eine gekochte Nahrung gemacht sind und stellen unsere Ernährung auf 100% Rohkost um, dann legen wir diese Immuntoleranz ab. Unser Körper fängt nach und nach an, alle Ablagerungen (Körpergifte) im Körper abzubauen und nach einiger Zeit nimmt er gekochte Nahrung als etwas Körperfremdes wahr. Dieser Prozess kann nur zustande kommen, sofern keine Vorschäden vorhanden sind und die Mikroorganismengemeinschaft im Darm intakt ist. Dieser Moment ist nach Burger ein erstrebenswerter Moment als Mensch, denn ab diesem Moment kann unser Körper die Nahrung wieder optimal verwerten.(39)

gekochtes Meisterwerk

Was wirklich dran ist an der Sache ist in der Schulwissenschaft unklar. Fakt ist, dass die Leukozyten-Anzahl im Blut nach dem Verzehr von Nahrung ansteigt, (40) es ist jedoch nicht geklärt, was der Grund dafür ist. Unsere Hypothese ist, dass besonders die in der Nahrung vorhandenen Proteine dafür der Auslöser sein könnten. Auch ob der Körper eine Immuntoleranz gegenüber gekochter Nahrung aufbaut, ist noch nicht Gegenstand von Studien gewesen. Bis dahin bleiben die Aussagen des Guy-Claude Burger eine Hypothese.

Zudem steht auch die Frage im Raum, was naturbelassene Lebensmittel überhaupt sind, an die unser Körper angepasst ist. Die Nahrung, welche unsere Vorfahren von vor über 100.000 Jahren gegessen haben, sind bei weitem nicht mehr die gleichen wie heute. Fast alle Obst- und Gemüsesorten, wie wir sie heute kennen, gab es früher noch gar nicht. Aus diesem Grund ist die “genetische Anpassung an Nahrung” leider kein starkes Argument.

Wirkung von Rohkost (Edmund Semler und Rohkostadvokaten)

Eine Rohkosternährung ist nährstoffreicher als eine mit Kochkost

Während bei einer Rohkosternährung die Lebensmittel nicht erhitzt werden und somit Vitamine wie Vitamin C, Panthothensäure, Folsäure und manche Mineralien besser erhalten bleiben, so gibt es auch Vitamine, welche durch Erhitzung eine erhöhte Bioverfügbarkeit bekommen. Ein Beispiel wäre da zum Beispiel Beta Carotin. Aus diesem Stoff baut unser Körper Vitamin A auf. Die Aufnahme des Beta Carotins aus Lebensmittel wird durch Erhitzen jedoch gesteigert.(41)
Andere Lebensmittel werden durch Erhitzen erst wirklich bekömmlich, wie z. B. Getreide oder Hülsenfrüchte.

Wie wir weiter oben außerdem gelernt haben, ist der Mineralienverlust beim Kochen oft ein Problem der Kochmethode, nicht des Kochens selbst. Würde man also anstatt den Brokkoli zu kochen, ihn dämpfen oder braten und den ganzen Inhalt der Pfanne essen, so hätte man kein nährstoffreiches Wasser oder Öl, welches man weg schüttet.

Durch eine Rohkosternährung nimmt man ab.

Ernährt man sich rohköstlich nimmt man in der Regel weniger Kalorien zu sich, als wenn man eine durchschnittliche deutsche Diät isst.(42) Der Grund dafür ist, dass Obst und Gemüse, welche den größten Teil bei den meisten Rohkosternährungsweisen ausmachen, einen großen Anteil an Wasser haben, jedoch einen geringen Anteil an Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen. Dafür haben sie eine Menge Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Im Gegensatz zu verarbeiteter Nahrung ist die Rohkost meistens nährstoffdichter, allerdings energiearmer. Dies ist der Grund für den Gewichtsverlust. Zusätzlich helfen die Nährstoffe in Gemüse, Obst, Nüsse usw. dabei, die Nährstoffspeicher des Körpers aufzufüllen und ihn somit bei lebenswichtigen Funktionen zu unterstützen.

Eine Rohkosternährung ist der Weg zum Entgiften

Was ist dran an dieser These? Viele Menschen berichten davon, dass die Umstellung auf einen Rohkost Speiseplan heftige Entgiftungserscheinungen mit sich brachte, welche jedoch nach einiger Zeit wieder verschwanden.(43)(44) Gehen wir dem jetzt auf den Grund.

Rohkost als Entgiftungsmethode

Wie bereits erwähnt, berichten viele Menschen davon, Entgiftungssymptome zu erfahren, sobald sie ihre Ernährung auf Rohkost umstellen. Häufige Symptome sind Hautprobleme, Auswürfe, schleimiger Stuhl, Grippe, Kopfschmerzen, Schwächegefühl usw. Andere wiederum berichten davon, dass die Entgiftung bei einer Umstellung auf Rohkost sehr subtil stattfindet und man sie ohne geschultes Körpergefühl, gar nicht wirklich wahrnimmt.(45) Welcher Fall auch immer eintritt, ob mit oder ohne großartige Symptome, die Frage ist: “Warum tritt die Entgiftung ein?” Man sollte dabei auch soweit gehen zu fragen, ist es überhaupt eine Entgiftung?

Erklärungsversuch 1:
Das Weglassen von verarbeiteter Nahrung ist der Schlüssel

Stellt man seine Ernährung auf Rohkost um, dann geschieht in den meisten Fällen noch etwas. Der Konsum von verarbeiteten Lebensmitteln fällt häufig ganz weg oder wird drastisch verringert. Dazu gehören raffinierte Zucker Sorten, Öle, Transfette aus z. B. Margarine oder Chips, jegliche Nahrungsmittelzusatzstoffe und alles weitere, das verarbeitet wurde. Allein nur durch das Weglassen dieser Lebensmittel, vor allem Zucker, werden im Körper Prozesse gestartet, welche z. B. eine Besserung der Stoffwechselgesundheit zur Folge haben können.(46)  Die gleichen Effekte sieht man oft, wenn man Leute beobachtet die Fasten. Durch den Entzug, von in diesem Fall jeglichen Lebensmitteln, durchläuft der Körper am Anfang des Fastens Entgiftungssymptome, welche sich allerdings nach einiger Zeit einstellen.(47) Woran es liegt, dass das Weglassen von verarbeiteten Lebensmitteln in unserem Körper diese Reaktion auslöst, wurde noch nicht erforscht. Allerdings werden unsere Entgiftungsorgane entlastet, da sie Nahrung zugeführt bekommen, welche keine künstlichen Stoffe enthalten, wie Farbstoffe, Transfette, usw.

Verführerische Süßigkeiten: Schaumgüsse

Erklärungsversuch 2:
Eine erhöhte Ballaststoffaufnahme führt zu einer erhöhten Leberaktivität und wirkt gleichzeitig präbiotisch für unsere Darmbakterien

Durch die verstärkte Ballaststoffaufnahme durch den erhöhten Verzehr von Obst und Gemüse, führt man seinen Darmbakterien auch automatisch präbiotische Stoffe zu. Dies sind für uns unverdauliche Stoffe, welche für unsere Darmbakterien jedoch Nahrung darstellen. Durch gewisse Ballaststoffe kann das Wachstum bestimmter Bakterien im Darm gefördert werden, welche die Bildung von sekundärer Gallensäure im Darm beeinflussen, welche wiederum positiv auf den Stoffwechsel der Leber wirkt.(48)

Erklärungsversuch 3:
Das Wasser aus Obst und Gemüse kann besser in unsere Zellen eindringen und dadurch besser Gifte heraustransportieren

Dr. Howard Murad, Professor der Medizin an der Universität von Kalifornien, sagt, dass der ausschlaggebende Punkt beim Wasserkonsum nicht ist, wie viel Wasser wir uns zuführen, sondern wie viel davon letztendlich bei unseren Zellen ankommt. Ihm zufolge kommt das Wasser aus Obst und Gemüse besser in unsere Zellen und wird dort langsamer absorbiert, was bedeutet, dass das Wasser länger in unserem Körper bleibt.(49) Eventuell können durch das länger innewohnende Wasser, Giftstoffe besser zu Ausscheidungsorganen wie der Leber geführt werden. Das würde erklären, warum Tropenfrüchte so gerne als die Detoxhelfer bei einer Rohköstlichen Ernährungsweise genannt werden.

verfüherisch saftig: Wassermelone

Die Frage ist natürlich auch: Liegt überhaupt eine Entgiftung vor, oder sind die Symptome vielleicht Äußerungen des Körpers, dass Mangelerscheinungen vorliegen. Ein Beispiel dafür wäre zum Beispiel, die Euphorie die man beim Fasten verspürt. Man könnte diese damit erklären, dass Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden wurden und man dadurch mehr Energie hat, da die Zellen jetzt effektiver arbeiten können. Eine andere, mit Studien belegte Erklärung besagt jedoch, dass der Körper in der frühen Fastenphase vermehrt Endorphine ausschüttet.(50)

Nichtsdestotrotz kann man seinen Körper mit Lebensmittel, die eine entgiftende Wirkunghaben, unterstützen. Einige davon sind in unseren Breitengraden leichter in den Alltag einzubauen als andere. Wir haben es zum Beispiel leicht, uns mit Knoblauch zu versorgen. Das versorgt uns mit Alliin und dessen Abbauprodukten, welches positive Auswirkungen auf Arterienverkalkung hat, stark antioxidativ wirkt, antiparasitäre Wirkung hat und vieles mehr. Es schreckt also  nicht nur böse Geister und Vampire ab, sondern kann auch unerwünschte Dinge vom Körper freihalten. Am besten wirkt der Knoblauch wenn er roh ist. Sie ist also wie für Rohköstler gemacht, diese Entgiftungsmethode.

Ein weiteres Beispiel für ein Entgiftungsmittel welches für uns super erreichbar ist: Chlorella. Mit einem Klick auf Amazon bestellbar haben wir die Auswahl an Unmengen von Sorten, auf Wunsch mit Nährwertanalysen und Zertifikate welche die Reinheit belegen. Wir können uns somit nicht nur ausgezeichnet mit Nährstoffen aus dem Meer versorgen, sondern eventuell gleichzeitig noch Schwermetalle aus unserem Körper ausscheiden und einen Pestizid-Detox machen.

Aller guten Dinge sind drei deswegen noch ein Entgiftungshelfer, um das Trio zu vervollständigen. Er ist verwandt mit unserer heimischen Petersilie. Die Rede ist vom Koriander. Er ist ein ausgezeichneter Chelatbildner und kann somit Schwermetalle binden. Leider kann er diesen Komplex nicht alleine aus dem Körper ausscheiden, weshalb die Einnahme mit Chlorella empfohlen wird. Geben Sie den Koriander ruhig reichlich auf Ihre Rohkost Pizza. Aber Vorsicht! Testen Sie vorher ob Ihnen Koriander überhaupt schmeckt, denn es gibt nichts schlimmeres als eine leckere, mit Liebe gemachte Rohkost Pizza, die nicht schmeckt.

Da die Rohkost ja per se keine exkludierende Ernährungseinstellung ist, kommen natürlich auch fast alle anderen Entgiftungsmethoden in Frage. Eine Übersicht über alle Entgiftungsmethoden die wir bereits auf unserer Seite vorgestellt haben, finden Sie:

Eine Übersicht über alle Entgiftungsmethoden die wir bereits auf unserer Seite vorgestellt haben, finden Sie hier:

Fazit

Die Rohkost ist eine von vielen Menschen hochgelobte Ernährungsweise – und das zu Recht. Ihr Nährstoffreichtum, vorausgesetzt es wird genügend Obst und Gemüse gegessen, ist enorm hoch. Sie liefert eine große Menge an Vitaminen, Mineralien, sekundären Pflanzenstoffen, Wasser und Ballaststoffen. Aus dem Entgitungsstandpunkt heraus betrachtet, gibt es viele Leute die sich Dank ihrer Ernährungsumstellung wie auf Wolken fühlen. Viele dieser Personen schreiben es den entgiftenden Eigenschaften der Rohkost zu. Und in der Tat, sie hat etwas entgiftendes, denn man reduziert das Gift (siehe: stark verarbeitete Lebensmittel) welche man seinem Körper zuführt und, dies ist der erste Schritt einer Entgiftung – keine weiteren Gifte zuführen. Was jedoch konkret im Körper passiert und ob noch andere Wirkmechanismen wie z. B. die erhöhte Ballaststoffzufuhr an einer Entgiftung im Körper beteiligt sind, das ist nach heutigem Kenntnisstand leider noch nicht ersichtlich.

Bei all den Wundern die man also über die Rohkost hört, sind einige sicher schön zu hören und scheinen plausibel, doch die Überprüfung ist schwer. Mit Sicherheit lässt sich allerdings sagen, dass eine Erhöhung des nährstoffreichen Obst- und Gemüseanteils, ein Mehr an rohen Nüssen, Sprossen, Wildkräutern und Saaten und eine Verringerung von stark verarbeiteten Lebensmitteln in der Ernährung für jeden von Vorteil ist.

Deswegen, ob Entgiftung hin oder her, einen gewissen Rohkostanteil einzuführen und wenn es nur täglich ein kleiner Salat mehr ist, oder etwas Obst, kann nur Gutes zur Folge haben. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Essen.

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Dr. Urs Hochstrasser Rohkost Komplettpaket – 12 Vorträge auf DVD zum Thema Rohkost Rezepte, Lebensmittel & Ernährung – auch für Anfänger geeignet

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Fressattacken trotz Rohkost? Heike Bauer, DVD

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Häufige Fehler beim Start mit der Rohkost, Petra Birr, DVD

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Rohkost ist Medizin: Schmerzen lindern mit Rohkost, Dr. med. Jörn Hinzmann, DVD

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Rohkost Rezepte von Esther Faust: Die leckeren 12, Teil 3, vegane Rohkost, Rohköstlichkeiten, glutenfrei und ohne weißen Zucker, DVD, Booklet

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Rohkost Rezepte: Die leckeren 12 – Teil 2 mit Boris Lauser – Vegane Rezepte & Raw Food mit Rezepte-Heft – Roh Vegan & Rohkost für Einsteiger auf DVD

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Rohkost Rezepte: Die leckeren 12 Teil 1 mit Angela Röhrig, inklusive Rezepte-Heft, Angela Röhrig, DVD

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Sauer macht lustig – Rohkost Sauerkraut ganz besonders!, Gisela Bayer, DVD

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Quellen

 

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Mark Weiland

Mark Weiland ist veganer Rohköstler, Experte für Entgiftung und Rohkost, hat Medizin studiert und eine Ausbildung zum Ernährungsberater genossen. Er ist Filmproduzent für alles, was mit Ernährung, Gesundheit und Naturverbundenheit zu tun hat.
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