Das Basenbad (Langzeitbad) – ein ewiger Jungbrunnen?

Von Künstlern, Schriftstellern und Erzählern über Jahrhunderte und Jahrtausende, wurde die Hoffnung auf ewige Jugend und Unsterblichkeit immer am Leben gehalten. Wie der Traum vom Fliegen ist die Existenz eines Jungbrunnens einer der großen Menschheitsträume. Begründet ist die Sehnsucht nach ewiger Jugend nicht nur in der positiven Aussicht auf ewiges Leben, sondern weil die Endlichkeit, Vergänglichkeit und der Tod eine fundamentale Grundangst des Menschen ist. Zudem wecken Beobachtungen in der Natur die Sehnsucht der Menschen nach Unsterblichkeit: Schlangen und andere Reptilien symbolisieren mit dem Häuten die Möglichkeit selbst eine Wiedergeburt zu vollziehen und die Vergangenheit förmlich abzustreifen. Nach neuesten Erkenntnissen besitzen einige Quallen sogar die Fähigkeit, willentlich den Zustand der Jugend wiederherzustellen und diesen Mechanismus unendlich oft zu wiederholen.(1)

Die Basischen Bäder, so heißt es, sind das große Geheimnis des ewigen Jungbrunnens. Sie seien eine Methode zur Entsäuerung bzw. ein Entgiftungsmittel, welches bereits vor hunderten, ja sogar tausenden von Jahren angewendet wurde. Unter anderem sollen sich damit die Ägypter, Kelten und Germanen jung und stark gehalten haben. Einigen Berichten zufolge soll es sogar der Grund dafür gewesen sein, warum sie den Römern so lange Zeit die Stirn bieten konnten.(2) Auch im Mittelalter waren die Bäder als Jungbrunnen bekannt. Es gab zahlreiche künstlerische Darstellungen von Basenbädern und sogar den Beruf des Baders, dazu gleich mehr.

Heutzutage erleben sie wieder ein Comeback als holistische Entgiftungsmethode, welche “Schlacken” und Säuren aus dem Körper ziehen sollen und sein natürliches Gleichgewicht wiederherstellen soll. Außerdem werden dem Basenbad bei Schuppenflechten und anderen Hautproblemen eine heilende Wirkung zugeschrieben. Doch was ist wirklich dran an diesen Behauptungen?

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Der geschichtliche Hintergrund vom Basenbad

Eins vorweg: Eine Quelle die oft und gern genannt wird, wenn es um den historischen Hintergrund der basischen Bäder geht ist die Webseite http://www.ob-ki.de/badegeschichte.html. Bei der Überprüfung der Webseite sind zwei Dinge aufgefallen:

  1. Die Quellenangaben welche im Text vorhanden sind, sind nicht nachprüfbar und auch der Betreiber konnte keine weitere Auskunft darüber geben.
  2. Der Betreiber der Webseite ist der Inhaber der Firma Bioleo. “Bioleo ist die einzige Firma, die alles Basische aus einer Hand bietet.” (Quelle: www.bioleo.de Stand: 21.8.2018) Es könnte sich also bei dem Text über die Geschichte des Badens also um einen gut getarnten Werbetext für basische Produkte handeln.

Es wird behauptet, dass bereits Cleopatra, die wunderschöne Herrscherin des alten Ägyptens regelmäßig in Eselsmilch gebadet hat, um ihre Schönheit zu bewahren. Allerdings ist diese These bisher eher widerlegt als bestätigt worden (3) und selbst wenn sie wahr wäre, dann wäre es kein Langzeitbasenbad, sondern ein Langzeitneutralbad, da die Milch einen pH-Wert von ca. 7 hat. (4)

Wir müssen also an einem anderen Punkt der Geschichte nachschauen. Werfen wir doch einmal einen Blick zu den Griechen, welche gemeinsam mit den Römern ebenso für ihre Badekultur berühmt waren. Es existieren Funde, die bereits bis zum Jahre 2400 v.u.Z. zurückreichen und Aufschlüsse darüber geben, dass in Griechenland gebadet wurde.

Der Jungbrunnen ist ein Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren aus dem Jahr 1546. Es zeigt einen Jungbrunnen, in dem ältere Frauen, aber keine Männer baden, verjüngt werden und sich schließlich bei Musik, Tanz und gutem Essen vergnügen.

Leider gibt es auch hier nicht viele Quellen, die darauf schließen lassen, dass das Wasser einen basischen pH-Wert hatte (5) und man die Bäder benutzte um sich jung zu halten.

Auch im Mittelalter waren Bäder sehr berühmt für ihre verjüngende Wirkung. So berühmt sogar, dass es künstlerische Erwähnungen über sie als Jungbrunnen gibt, wie z. B. in dem Gedicht “Der Jungbrunnen” von Hans Sachs oder dem Bild “Der Jungbrunnen” von Lucas Cranach. (6) Jedoch findet man keine Quellen, welche auf die Notwendigkeit der empfohlenen Badetemperaturen und die basischen Badezusätze hinweisen. Lediglich einige Badezusätze wie duftende Kräuter (Kamille, Salbei, Lavendel) und Gewürze (z.B. Nelken) werden erwähnt, da das heiße Wasser den Körper “öffnet” und die Kräuter somit scheinbar besser aufgenommen werden konnten. (7)

Im Mittelalter gab es allerdings auch den Beruf des Baders. Dieser war der “Arzt des armen Mannes”. Er behandelte durch die Gabe von verschiedenen Tinkturen und führte Operationen, Aderlässe und weitere medizinische Maßnahmen durch. (8) Er betrieb zudem auch die Badestuben, welches oft der Ort schlechthin war, an dem man gesellig zusammen kommen konnte. Unglücklicherweise lassen sich auch hier keine Hinweise darauf finden, dass der Bader mit der Anordnung von Basenbädern den Menschen zu Heilung verholfen hat.

Es bleibt also die Frage zu klären, ob das Wissen um ein Langzeit-Basenbad wirklich ein bereits seit Jahrhunderten bekanntes Wissen ist, oder ob es eine Entdeckung der Neuzeit ist. Wiedem auch sei, es gibt gewisse Vermutungen, wie Basenbäder auf den Körper wirken.

Wie helfen Basenbäder dem Körper?

Obwohl sich in der Vergangenheit keine Beweise für die Heilkräfte der basischen Bäder finden lassen, gibt es heutzutage viele Menschen, die sich in Langzeitbasenbäder begeben und danach von einer Besserung ihrer Symptome berichten. So wird oft von der positiven Wirkung auf die Haut berichtet und dass damit Schuppenflechten, Ekzeme und andere Hautprobleme wie von allein verschwinden. (9)

Des Weiteren soll beim Basenbad durch die unterschiedlichen ph-Werte des Badewassers und des Körpers ein Osmotischer Druck entstehen. Dieser soll dafür sorgen, dass in der Haut und im Körper angesammelte Säuren aus ihm heraus transportiert und in das Badewasser abgegeben werden.

Sowohl für die Verbesserung von Hautproblemen, als auch für die Ausleitung von Stoffen nach und während Basenbädern gibt es Erfahrungsberichte. So wird davon berichtet, dass eine Schuppenflechte auf dem Bauch nach einem 12-stündigen Basenbad so gut wie verschwunden war und nicht mehr gejuckt hat. Quelle: Basische Bäder  – Schwermetallausleitung, Verjüngung und Entgiftung, DVD

Außerdem existieren Fotos von Badewannen (11), welche enorme Ablagerungen nach nur einem zweistündigen Basenbad zeigen sollen. Obwohl all diese Berichte auf echten Geschehnissen beruhen, gibt es

bisher leider keine wissenschaftlichen Untersuchungen zu dem Thema.

Es wurde zwar festgestellt, dass bei einer kleinen Testgruppe der Quecksilbergehalt im Urin abnahm, nachdem sie regelmäßige Saunabesuche gemacht hatten (10), allerdings ist es sehr schwer, dadurch eine Verbindung zu einer generellen Entgiftung durch die Haut zu ziehen, geschweige denn die Wirkung eines Basenbads damit nachzuweisen.

Dr. Dee Anna Glaser, Professorin für Dermatologie spricht ganz im Gegenteil davon, dass die Haut nur minimalste Spuren von Giftstoffen enthält und das Schwitzen nur zur Aufgabe hat, unseren Körper abzukühlen. Nichts weiter. (12)

The infrared sauna to improve the health and beauty

Zudem wurde von Donald Smith, Professor für Umweltgifte an der US Santa Cruz ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle toxischen Metalle durch Kot und Urin ausgeschieden werden und weniger als 1% durch den Schweiß. Deshalb hält er auch den Hype um die Infrarot-Saunen für Unsinn. (12)

Um die Wirkung von basischen Bädern wissenschaftlich bestätigen zu können, muss also noch einiges an Forschungsarbeit getan werden. Nichtsdestotrotz führen Basische Bäder bei vielen Anwendern zu einem verbesserten Körpergefühl, weshalb wir einmal die Standard Badeempfehlungen für Sie zusammengestellt haben.

Die Empfehlungen für das perfekte Basische Langzeitbad

Bei der Durchführung von basischen Bädern wird empfohlen, sich mindestens eine Stunde Zeit zu nehmen und die Zeit Sitzung für Sitzung zu steigern. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Entgiftungsprozesse erst nach 45 Minuten anfangen sollen zu wirken.

Die Temperatur des Badewassers sollte idealerweise zwischen 36 und 37°C betragen. Kühler darf es sein, heißere Temperaturen sollten Sie allerdings vermeiden. Denn ist das Badewasser wärmer als die Körpertemperatur, kühlt sich der Körper ab und der Kreislauf macht schlapp. Dadurch entsteht der Drang, die Badewanne wieder zu verlassen und es wird unwahrscheinlich, dass Sie es lange Zeit in der Badewanne aushalten.

Der pH-Wert sollte zwischen 8,5 und maximal 9,5 liegen um eine ausreichende Differenz zwischen dem pH-Wert des Wassers und der Haut sicherzustellen. Hierbei sei erwähnt, dass der pH-Wert der Haut ca. 5,5 beträgt. Dieser pH-Wert entsteht durch den Säureschutzmantel welcher sich auf unserer Haut befindet und sorgt dafür, dass auf der Haut befindliche Lipide und Peptide ihre bakterizide Wirkung besser entfalten können.(13)

Die Erhöhung des pH-Werts kann man durch Baking Soda oder Badezusätze von Jentschura und anderen Herstellern erreichen. Der Wert des basischen Bads lässt sich ganz leicht durch pH-Messstreifen testen, welche in der Apotheke oder im Drogeriemarkt erworben werden können. Zu beachten sei, dass keine Öle oder sonstige Badezusätze verwendet werden sollen.

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Anschließend heißt es dann nur noch, sich in die Badewanne zu legen und das Handy und den Laptop einmal links liegen zu lassen. Machen Sie es sich mit einem Buch oder einem Hörbuch in der Wanne beim Basenbad gemütlich und füllen Sie gelegentlich das Badewasser nach, sobald es zu kalt wird. Wichtig ist auch, dass wenn Sie das Gefühl verspüren Wasser lassen zu müssen, Sie auf die Toilette gehen, da durch den Urin der pH-Wert gesenkt werden würde.

Gelegentlich sollten Sie sich mit einer Körperbürste am ganzen Körper abbürsten und sich danach wieder in die Wanne legen. Wenn die Zeit in der Badewanne abgelaufen ist, einfach noch einmal abbürsten jedoch im Anschluss nicht abduschen. Zu guter Letzt trocknen Sie sich dann ab und reinigen die Badewanne von den Rückständen, welche sich darin angesammelt haben.

Und hier noch einmal in zusammengefasst die idealen Konditionen für das Basenbad:

  • Badezeit mindestens 45 Minuten, bis zu 12 Stunden möglich
  • Temperatur zwischen 36-37°C
  • pH-Wert zwischen 8,5 und 9,5 halten (Teststreifen verwenden)
  • Kein Handy oder Laptop beim Baden
  • Nicht in die Badewanne urinieren
  • regelmäßig den Körper abbürsten

Eine genauere Anleitung finden Sie hier:

Fazit

Viele Menschen berichten von einer Besserung ihrer Beschwerden und Krankheiten nach der Anwendung von basischen Bädern. Und obwohl oft berichtet wird, dass Basenbäder bereits seit Jahrhunderten angewendet werden, um Menschen zu heilen, kann die Heilwirkung noch nicht bewiesen werden. Auch für die Wirkung auf die Haut und als Entgiftungsmethode gibt es bislang nur Erfahrungsberichte, aber keine Studien. Doch nur weil etwas noch nicht medizinisch bewiesen wurde, bedeutet es nicht, dass es nicht wirkt.

Als Greis ins Bad zu steigen und nach wenigen Stunden als Teenager herauszukommen wird wohl weiterhin eine unerfüllte Sehnsucht bleiben. Sich häutenden Reptilien und biologisch unsterblichen Quallen nachzueifern scheint vergebliche Liebesmühe zu sein. Doch ein Basenbad auszuprobieren ist es allemal Wert, da Sie dabei kein gesundheitliches Risiko eingehen und dennoch anschließend ein besseres Körpergefühl erfahren kann. Allein der Entspannungseffekt verleiht ja auch schon etwas Jugendlichkeit und so werden die vielen literarischen und künstlerischen Träume vergangener Jahrtausende (13) doch noch Bad für Bad wahr …

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Max Müller

Max Müller ist veganer Weltenbummler und immer offen dafür, Neues auszuprobieren. Sei es die Produktion des eigenen Tempehs, die Entgiftung mit der Cassia Fistula oder einfach mal morgens kalt zu duschen. Er ist Texter für alles was Blogartikel und Werbetexte angeht und veganer Ernährungsberater, zertifiziert von der Ecodemy®.
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